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Minibag – Alltagstauglich?

Momentan bin ich gerade schwer am aussortieren, es hat sich einfach zu viel angesammelt in den letzten Monaten und zu einem richtigen Neuanfang gehört auch das Ablegen von Altlasten. Dabei blieb es mir nicht erspart auch meine Taschensammlung ein wenig zu minimieren. Deshalb hab ich mir jetzt vorgenommen jede Tasche noch einmal zu tragen und was nicht gefällt, passt oder unpraktisch ist wird verbannt. So kam es dazu dass ich diese Woche, am Freitag genauer gesagt, spontan zu einer sehr kleinen Tasche griff. Momentan ist das kleinste und idealste Teil dass ich unterwegs mithabe die Natasha von Marc by Marc Jacobs. Sozusagen die Mindestgröße die eine Tasche für einen ganzen Tag haben muss. Aber ja, ich hab mit mir selbst ausgemacht dass jede  Tasche einmal getragen wird und so wurde diese Minibag von Zara am Freitag ausgeführt.

Ich muss dazu sagen, ich hatte an diesen Tag frei. Das heißt ich brachte meinen Sohn in den Kindergarten und genoss danach den freien Tag. Die Bag war nur mit Miniportemonnaie von Furla, meinem iPhone und dem Dior Jelly Lip Pen gefüllt. Also ziemlich drastisch wenn man nimmt was ich sonst so mit mir rumschleppe. Ich gehöre übrigens zu dieser Sorte Frau die einfach umso mehr mitnimmt umso  größer die Tasche ist. Da in das kleine Portemonnaie von Furla nicht alle Kundenkarten die ich besitze passen, hab ich das auf drei(!) reduziert. Eine Supermarkt, eine Drogerie und die von Starbucks. Drei Kundenkarten, würde ich das überleben? Ich nutze sie oft und hab auch von jedem Shop den ich regelmäßig besuche eine. Jetzt hatte ich nur drei mit, damit muss man überlegen wo man hingeht. In vielen Stores gibt es extra Rabatte für Kartenbesitzer, es gibt nichts das mich mehr ärgert als einen Rabatt zu verlieren. Aber gut, ich muss das ja testen. Mein Hausschlüssel war übrigens in der Jackentasche (für die, die sich fragen wo der ist/war). Mein erster Weg war also zum Kindergarten meines Sohnes. Da er zur Abwechslung mal Zuhause gefrühstückt hat, blieb mir der Kakao Kauf erspart. Auch Wasser für ihn verstauten wir im Kinderwagen und nicht wie sonst in meiner Tasche. sein Spielzeug fand in seiner Jackentasche Platz. Im Kindergarten abgeliefert ging es für mich zu einem leckeren Frühstück. Auch hier, keine Spur dass es mir an irgendetwas fehlt. Ich hab sonst immer eine kleine Apotheke mit Schmerzmittel, Mittel gegen Bauchweh, Pflaster, Verbandzeug etc. mit. An diesem Tag war ich komplett nackt, im Notfall hätte ich zb Pflaster einfach irgendwo gekauft. Beim Frühstück fehlte es mir schon mal an nichts. Ich hatte Geld mit und mein Handy, mehr brauchte ich nicht. Nachdem essen zog ich einfach nur meine Lippen nach, der Spiegel den ich sonst dafür benutze fehlte mir auch nicht. Danach ging es weiter zu einem Mobilfunkbetreiber, ich wollte mich über mein neues iPhone informieren. Auch hier, ich vermisste nichts. Ich hatte also schon ganze zwei Stunden ohne meinen üblichen Krimskrams überlebt. Dann beschloss ich nach Hause zu fahren, ich hatte noch genug Zeit und ein bisschen relaxen kann nie schaden. Davor kaufte ich mir noch eine Zeitschrift, einen kleinen Snack und etwas zum trinken. Selbst hier fehlte mir die große Tasche nicht. Die Zeitschrift verstaute ich in meinem Mantel und den Rest hielt ich einfach in der Hand. Mein Projekt verlief also ziemlich gut. Nach meiner Relaxzeit zu Hause musste ich wieder zurück in die Stadt, immerhin musste ich meinen Sohn holen. Ich griff ganz selbstverständlich zur Zwergentasche und änderte auch den Inhalt nicht. Eine kleine Flasche Wasser hielt ich einfach in der Hand. Zusätzlich nahm ich noch das andere iPhone als iPod mit, dies fand Platz im Mantel. Ich muss sagen, ich fühlte mich prächtig. Zu aller erst kann man sich mit so einer kleinen Tasche einfach viel freier und besser bewegen. Man fühlt sich regelrecht nackt, aber es tut auch gut ein bisschen freier zu sein. Nachdem Kindergarten ging es noch zu Starbucks, die 1 + 1 Aktion einlösen – meine Kundenkarte hatte ich ja mit. Auch hier fehlte es an nichts, ich fühlte mich sogar wohler, immerhin fand ich mein Geld sofort und musste nicht erst Minutenlang danach suchen. Auch hier war es mit Kinderwagen, Kind und kleiner Tasche einfach viel angenehmer. Auch wenn meine Taschen sonst am Kinderwagen hängen, so hatte ich alles was wichtig ist bei mir und musste keine Angst haben dass mir irgendjemand etwas stiehlt.

Mein Fazit nach einem Tag mit kleiner Tasche – ich fühlte mich damit echt wohl. Es fehlte mir an nichts und mein Kreuz dankte mir die Aktion auch. Dadurch dass ich viel in den Händen trug und nicht in der Tasche aß ich mein Weckerl zb schneller und ich konnte mich im Bus auch besser hinsetzen. Die Frage die ich mir seitdem stelle ist, brauche ich wirklich so viel mit? Ist es notwendig einen ganzen Hausrat mitzuschleppen? Im Notfall bekomme ich ja wirklich alles überall und so fühlt man sich wirklich viel freier. Ich denke ich werde nun öfter zur ganz kleinen Tasche greifen.

Bag: Zara (Summer 2013)
Furla Portemonnaie in blauen Saffiano Leder
Dior Jelly Lip Pen

4 thoughts on “Minibag – Alltagstauglich?

  1. Würde am liebsten auch nur mit Brieftasche und Handy herumlaufen (beim Fortgehen gelingt mir das auch), aber an Arbeitstagen muss dann doch einiges mehr mit… das Design von der Zara-Tasche gefällt mir übrigens sehr gut. Ein bisschen Chanel, ein bisschen Valentino… LG, Jenny

    http://www.crackberrycream.com

  2. Cooler Post! Ich nehme tagsüber ja meist eher große Taschen, in denen ich ewig wühlen muss, bis ich etwas gefunden habe. Am Abend trage ich zwar auch lieber kleiner Taschen. Aber ich muss mich dafür auch ganz schön disziplinieren, dass ich nur das mitnehme, was ich wirklich brauche 😉

  3. Toller Post! Ich schleppe auch immer zu viel mit und merke es erst, wenn die Schulter wieder schmerzt -.-

    Zu den Kundenkarten: Dafür gibt es doch Apps 😉 Ich hab zB die App "Stocard", da kann man alle Kundenkarten einscannen und mit Klick auf das Firmenlogo hat man jederzeit alle Karten bereit. Funktioniert super und ich kann täglich bei Billa, DM und co die Rabatte nutzen ohne die ganzen Karten mitschleppen zu müssen.

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