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Schokoladiger Kakaokuchen

 Herbstzeit – Kuchenzeit! Wir Wiener lieben Mehlspeisen (für die lieben deutschen Leser, so nennen wir Kuchen, Strudel etc in der Mundart) und essen sie liebend gern zum Kaffee und als Jause am Nachmittag. Weil der Kuchen zu den Wienern gehört wie das Schnitzel und der Schweinsbraten und gerade jetzt wo es wieder kühler wird immer oft gebacken wird, haben wir uns letztens an ein altbewährtes Rezept gewagt. Der Kakaokuchen. Früher, als ich noch bei meinen Eltern wohnte, gab es immer Marmorkuchen, den hab ich geliebt! Jetzt, wo ich nicht mehr dort wohne, bin ich meist zu faul den Teig zu splitten und so gibt es dann nur Kakaokuchen. Weil wir aber kreativ sind und schnippelwütig, bekam der Kakaokuchen ein, zwei extras, die ihn total schokoladig machen. Außerdem hab ich ihn zum ersten Mal ganz ohne Zucker zubereitet, den hab ich nämlich vergessen zu kaufen und so musste Agavendicksaft als süße herhalten – auch nicht schlimm!
 Das Rezept ist wirklich extrem einfach, man braucht nicht mal eine Küchenwaage!

Für einen Gugelhupf oder ein Blech:
2 Becher Mehl (Vollkorn oder normal)
1 Becher Walnüsse gerieben (ersetzt den Zucker)
3/4 Becher lauwarmes Wasser
3/4 Becher Öl
3 Eier
1 Pckg Backpulver
2-3 EL Agavendicksaft zum Süßen (ihr könnt stattdessen 1 Becher Zucker nehmen)
2-3 Esslöffel reinen Kakao ohne pipapo
100 Gramm Schokostreusel 
200 Gramm Schokolade zerkleinert (KOCHSCHOKOLADE)
2-3 Karotten

Das Mehl mit dem Backpulver und Walnüssen mischen. Eier, Öl und Wasser dazu und zu einer Masse verquirreln. Den Kakao dazu. Die geschälten Karotten rein reiben.  Die Schokolade und Schokostreusel langsam unterheben. Mit Agavendicksaft süßen. Ihr müsst keinen Schnee machen, könnt aber – dann wird das ganze noch fluffiger (ich bin meist zu faul für Schnee). Das ganze dann ca 40min bei 180 Grad (bei einem Blech reichen 30min) ins Backrohr.

Mit Ribiseln genießen! Perfekt für den Besuch der Oma oder der Tante oder einfach so zum genießen!

P.S. Agavendicksaft gibt es im Reformhaus oder zb beim DM

6 thoughts on “Schokoladiger Kakaokuchen

  1. Das Rezept hat sicher jedes österreichische Kind gelernt! Wir nennen das Becher, oder Trottelkuchen. 😉
    PS: Mehlspeisen nennen wir eigentlich alle Süßspeisen, nicht nur Kuchen. Auch Strudel, Kipferl, Buchteln, etc sind Mehlspeisen. Nicht, dass wir da deinen deutschen Lesern was verwirrendes beibringen 😉

  2. Mhm schaut das leeeeecker aus.. so ein Stückerl hätt ich jetzt gern!
    Da wir momentan aber nur zu zweit zuhause sind, lohnt sichs nicht, einen ganzen Kuchen zu machen – ich backe prinzipiell nur dann, wenn ich weiß, dass Besuch kommt, sonst bleibt immer so viel über..
    Aber nomnomnomnom 🙂

    Alles Liebe, Katii

  3. Yum, der sieht super lecker aus 🙂 Ich bin auch immer zu faul für Mamorkuchen, da hat man hinterher so viel Geschirr zu spülen 😀
    Bei uns in Süddeutschland kennt man Mehlspeisen übrigens auch, allerdings zählen wir Kuchen irgendwie nicht dazu… so sagt man bei uns zu süßen Hauptgerichten. Interessant, diese regionalen Sprachunterschiede 🙂
    Liebe Grüße!

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